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Kirche zu Ehren der Hl. Familie in Windischletten

Die Kirche in Windischletten wurde von der Gemeinde 1900-1901 im neuromanischen Stil errichtet. Die Baupläne und Kostenvoranschläge wurden vom damaligen Distriktbaumeister Gustav Häberle erstellt. Er überwachte auch die Bauausführung. Durch Monsignore Matthäus Kirchner, Pfarrer von Scheßlitz, erfolgte am 28. April 1900 die Grundsteinlegung und durch die tatkräftige Mitwirkung der Bevölkerung konnte schon am 16. Juni 1901 durch Erzbischof Dr. Josef von Schork die feierliche Einweihung der Kirche erfolgen.

Die Kirche ist teilweise, der Turm ganz aus Sandstein gebaut und mit roten Bieberschwanzziegeln gedeckt. Im inneren der Kirche fällt einem sofort der Holzaltar der Nürnberger Firma Josef Stärk und die Schablonenmalerei im Chor auf.

Am Altar sind links vom Tabernakel Jesus mit seinen Eltern Maria und Josef sowie dem hl. Geist in Gestalt einer Taube dargestellt, die rechte Darstellung zeigt Maria mit ihren Eltern Anna und Joachim. Der Altar ist noch im Originalzustand. Im Chor wurde die Ausmalung mit Sternenhimmel im Gewölbe bei der Renovierung 1998-2002 nach altem Befund wieder hergestellt.

Von der Ausmalung des Kirchenschiffes nach altem Muster wurde Abstand genommen, da der Raum hierdurch zu dunkel würde und es finanziell auch nicht machbar war. Ebenso die Bemalung der Holzdecke und Empore ist größtenteils Original und wurde bei der letzten Renovierung, wie auch der Altar, konserviert. Über dem Chorbogen verkündet die Inschrift: „HIC DOMUS DEI & PORTA COELI" - Hier ist das Haus Gottes, die Pforte des Himmels.

Die Originalausmalung von Chor und Kirchenschiff war nach dem Vorbild einer Kapelle in der Kirche Notre-Dame in Paris erstellt worden. Der erste Kreuzweg war wahrscheinlich beim Kirchenbau gebraucht gekauft worden und die Bilder zu groß für diese Kirche. 1961 wurde statt dessen ein Keramikkreuzweg von Leni Fischer aus Bamberg eingesetzt. Bei der oben genannten Renovierung konnte dann ein vom Diözesanmuseum erhaltener Kreuzweg in passendem Stil und Größe angebracht werden.

Für die Gefallenen im ersten Weltkrieg wurde 1921 eine Gedenktafel errichtet, die im Jahr 1959 für die Gefallenen und Vermißten des zweiten Weltkriegs erweitert wurde. Von der Firma Wolf und Sohn aus Bayreuth stammt die Orgel, die den Gesang und die Festlichkeit bei Andachten und Gottesdiensten unterstützt. Leider ist dies nicht mehr so oft wie früher der Fall.

Ihr Ansprechpartner in Windischletten ist Mesner Grasser Otto Tel. (0 95 42) 17 14.